Werbegeschenke – Lohnen sie sich wirklich?

Praktisch jeder Deutsche war schon einmal auf einer Messe unterwegs. Dabei gibt es Messen in den verschiedensten Branchen und in den verschiedensten Themenbereiche – und genau so unterschiedlich sind auch die Besuchergruppen, die jene Werbeveranstaltungen auf sich ziehen. Messestände sind dabei in der Regel recht teuer – wer sich einen solchen Stand leistet, muss auch der Meinung sein, damit neue Kunden gewinnen zu können oder zumindest sein Image so weit zu verbessern, dass neue Aufträge nicht mehr fern liegen.

Um den Besuchern, egal ob dies nun Firmen, Privatpersonen oder Pressepersonen sind, ein möglichst gutes Andenken an die eigene Firma (und natürlich die Messe) mitzugeben, setzen viele Firmen auf Werbegeschenke wie beispielsweise Kugelschreiber. Aber auch Gewinnspiele werden desöfteren genutzt, um auf Kundenfang zu gehen und zumindest nachhaltig die Neukundenaquise zu verbessern. Gerade jüngere Firmen und gewerbliche Messebesucher überlegen sich dabei immer wieder, ob sich diese Art von Werbung tatsächlich lohnt. Denn in der Regel sind Gewinnspiele und die Produktion von Werbeartikeln alles andere als eine günstige Angelegenheit. Auf der anderen Seite müssen diese aber auch nicht teuer sein – wer 2000 Personen dazu bringt, 10 Minuten vor dem jeweiligen Messestand zu verbringen, nur um möglicherweise eines von 10 T-Shirts zu gewinnen, kann durchaus einiges an Publikum und Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Doch zurück zur eigentlichen Frage: Lohnen sich Werbeartikel wie beispielsweise Kugelschreiber, Feuerzeuge und LED-Taschenlampen? Diese Frage lässt sich meist recht problemlos positiv beantworten. Gerade Kugelschreiber sind dabei hoch beliebt – kaum ein anderer Werbeartikel wird so oft in der Hand des Kunden liegen, als Kugelschreiber. Aber auch LED-Taschenlampen sind beliebt: Schließlich sind diese zumindest in den meisten Fällen nicht irgendwelche Plastikspielsachen, sondern nützliche Utensilien. Einzige Voraussetzung: Sie sollten nicht nach der ersten Benutzung den Geist aufgeben.

 

Personalwerbung: Der Fachkräftemangel

In Deutschland sinkt die Arbeitslosenzahl immer weiter. Das lässt nicht nur die Arbeitsagentur verlauten, auch viele Medien berichten immer wieder über dieses Thema – spätestens dann, wenn die letzten Arbeitslosenzahlen veröffentlicht werden. Das diese Zahlen geschönt sind, wissen die meisten zwar – da das Thema aber auf den ersten Blick nur wenige betrifft, ist es meist sehr schnell wieder vom Tisch des Nachrichtensprechers verschwunden.

“Auf den ersten Blick” trifft es dabei aber recht gut. Denn tatsächlich ist die kleinere Arbeitslosenzahl nicht nur für praktisch alle Arbeitgeber, sondern auch für alle Arbeitnehmer von Relevanz. Der Grund dafür ist recht simpel: Erholt sich die Wirtschaft, so gibt es auch mehr offene Jobangebote und Stellen – Firmen können wachsen, expandieren und somit ihren Umsatz nochmals erhöhen.

Gerade Arbeitgeber haben aber mit den sinkenden Arbeitslosenzahlen ein großes Problem: Oftmals handelt es sich bei diesen Arbeitslosen um Personen ohne Ausbildung oder Qualifikation, teilweise fehlt sogar ein Schulabschluss. Das diese nur in wenigen Branchen zu gebrauchen sind und meist nur schlecht bezahlt werden, ist leider traurige Realität. Gerade bei den Fachkräften wird deshalb dringend gesucht – aber nur in wenigen Fällen gefunden. Unternehmer sollten heute deshalb nicht nur auf die Kundenwerbung Wert legen, sondern auch auf die Werbung eigener (zukünftiger) Mitarbeiter.

Wenn positiv von einem Unternehmen berichtet wird, so wird die Firma auch attraktiver für potenzielle neue Mitarbeiter. Aber nicht nur das: Auch Aktionen wie beispielsweise der “Girlsday” sind besonders interessant, um Mädchen bereits in jungen Jahren auf den eigenen Betrieb aufmerksam zu machen und diese ggf. zu werben. Hier können alle erdenklichen Infoveranstaltungen geplant und durchgeführt werden – wenn das Catering passt und eventuell noch ein Gewinnspiel abgehalten wird, so haben diese auch eine entsprechende Wirkung.

Neukunden locken – Gutscheine

Gutscheine verlocken Menschen aller Bevölkerungsschichten zum Kauf eines bestimmten Produkts. Dies lässt sich immer wieder an verschiedensten Beispielen beweisen: Sind Gutscheine bestimmter Fastfood-Ketten vorhanden, so wird lieber ein großes Menü mit einem zusätzlichen Burger gegessen welches rund 1,50 Euro mehr kostet, anstatt auf das normale “Small”-Angebot zurück zu greifen, welches den Durchschnittsbürger problemlos sättigt.

Aber nicht nur Fastfood-Ketten können dieses “Phänomen”, viel mehr diese Marketingstrategie ausnutzen, um neue Kunden zu werben bzw. ihren Umsatz allgemein zu steigern. Wer Gutscheine anbietet, sorgt dafür, dass Kunden lieber bei ihm anstatt bei der Konkurrenz einkaufen – schließlich kauft dieser so am Ende günstiger ein, auch wenn die Preise einige Euro höher liegen – oder etwa nicht?

Und genau das ist der Trick: Bei Gutscheinaktionen und Couponangeboten werden die Preise in vielen Fällen um einige Euro erhöht. Eine weitere Möglichkeit ist beispielsweise die Stellung von Bedingungen, zu denen der Gutschein eingelöst werden kann: Besonders der Mindestbestellwert ist hier beliebt. Liegt der Kunde unter einem bestimmten Einkaufswert, so kann dieser den Gutschein nicht einlösen. Besonders bei Preisen mit einer 99 auf den Kommastellen kann dies aber den Kunden verärgern – so liegt der Mindestbestellwert eines Gutscheins bei 10 Euro, der Kunde hat aber lediglich einen Artikel für 9,97 Euro im Warenkorb. Hier sollten Unternehmer ggf. etwas kulanz walten lassen, um wichtige Kunden nicht unnötig zu kränken.

Das solche Gutscheinaktionen und Couponangebote gut durchgeplant werden müssen, versteht sich von selbst. Wie lassen sich diese aber gut vermarkten? Erst einmal sollten diese auf die eigene Web-Startseite gesetzt werden oder aber groß in Filialen beworben werden – Schnäppchenblogs und andere Internetseiten werden dann in den meisten Fällen automatisch über das Angebot berichten.

Kundenbindung – das A&O

Ein Unternehmen ohne Kunden ist ein Unternehmen ohne Gewinn und kann dementsprechend nicht lange bestehen. Entsprechend müssen also Kunden gewonnen werden, um einen ausreichenden Umsatz zu generieren und somit auch die Ausgaben für Personal, Büro und Co. zu decken. Aber das ist noch lange nicht alles. Neben der Kundenbindung gibt es auch noch einen weiteren Punkt, auf den Firmen einen großen Wert legen sollten – nicht zuletzt auch deshalb, weil dieser Posten deutlich größere Umsätze als die reinen neu gewonnenen Kunden generiert. Dabei geht es um die Bindung von Kunden. Geht ein Kunde erstmals zu einem Friseur und ist mit dem Service unzufrieden, so wird er sich für längere Zeit nicht mehr dorthin verirren. Anders sieht die Situation allerdings aus, wenn ein neu Zugezogener den Friseur um die Ecke ausprobiert und von diesem vollkommen überzeugt ist – er wird dort ab sofort 4x im Jahr seine Haare schneiden lassen und bei jedem Besuch rund 15 bis 20 Euro ausgeben. Wird beispielsweise für 80 Euro in einer kleinen Zeitschrift inseriert und besucht nur ein Kunde den Friseursalon, so hat sich diese Ausgabe nicht gelohnt. Ist der Kunde aber zufrieden und lässt seine Haare dort nun quartalsweise für die nächsten 5 Jahre schneiden, so gibt er im Verlauf dieser Zeit gut 400 Euro im Salon aus.

Dieser Punkt verdeutlicht, weshalb eine gute und erfolgreiche Kundenbindung wichtig ist. Dabei sollten Firmen ihre Kunden mit ganz unterschiedlichen Methoden binden. Während der Firseur zu Weihnachten ein Shampoo bei jedem Friseurbesuch verschenkt und zudem 2.50€-Geburtstagsgutscheine verteilt, ist eine im Internet ansässige Firma in der Regel mit Videopodcasts, Social Marketing und Newslettern in E-Mail-Form besser beraten. Voraussetzung natürlich: Diese werden nicht in “Spamform” verfasst und informieren über aktuelle Angebote, anstatt aktiv zu werben.

Hormone und Gefühle: Die versteckten Käufer

Sicherlich kennt der ein oder andere diese Situation: Bei einer Shoppingtour durch ein Elektronikkaufhaus sieht man einen Artikel, den man schon längere Zeit im Auge hat, welcher nun aber als Sonderangebot zu haben ist. Das Hirn überlegt nicht lange, schon steht man mitsamt dem Artikel an der Kasse und die Ware wartet nur darauf, bezahlt zu werden. Später surft man dann im Internet, um einige Klicks weiter ebenfalls auf denselben Artikel zu stoßen – nur einige Euro billiger und nicht in Rahmen einer Rabattaktion.

Was ist also hier passiert? Die geschickte Erstellung und Bereitstellung eines angeblichen Sonderangebots hat das Gehirn dazu gebracht, den Artikel im Endeffekt aufgrund des günstigen Preises zu kaufen. Genau diese Taktik und genau diese Methodik kann heute gerade bei Sonderangeboten oft gesehen werden. Doch nicht nur hier kann diese “Schwäche” des Menschens dazu genutzt werden, den Firmen mehr Umsatz und somit mehr Gewinn zu generieren. Auch für eigene Angebote und Dienstleistungen können die versteckten hormonellen Signalgeber genutzt werden.

Geht es nicht gerade um ein Sonderangebot, so spielen Farben eine wichtige Rolle für die Wahrnehmung im Gehirn: Wählt ein Doktor als Hintergrund für Informationsflyer die Farbe weiß, so werden die Patienten diesen Flyer deutlich öfter lesen, als wenn dieser schwarz wäre. Der Grund dafür: Weiß ist die Farbe, welche das Gehirn mit dem Wort “Arzt” oder “Gesundheit” verbindet – beispielsweise im Sprichwort der “Götter in weiß”. Kinderarztpraxen nutzen besonders gerne die Farben gelb und grün – diese rufen entsprechende Glückshormone herbei, welche den Kinder die Angst vor den Ärzten nehmen sollen. Genau diese Farben können aber auch in kommerziellen Umfeld genutzt werden, beispielsweise auf Flyern oder Webseiten.

Online-Werbung: Lohnt sich das?

Die Anzahl der Nutzer bei Google-Mail steigt rasant an. Die Gründe dafür sind recht vielfältig: Die meisten werden von Googles Angabe gelockt, dass das Mailkonto über mehr als 7 Gigabyte Speicher verfügt. Anderen hingegen werden die Konten von bereits bestehenden Nutzern empfohlen, beispielsweise aufgrund des guten Spam-Schutzes oder der guten Bedienung. Ein weiterer Grund, der wohl der Ausschlaggebendste sein dürfte, ist aber die Werbefreiheit der Nutzeroberfläche. Google selbst verschickt keine Werbemails. Doch ganz werbefrei ist selbst die Maillösung von Google nicht, schließlich möchte das Unternehmen selbst auch Profit machen: Befindet man sich in der Mailübersicht, so erscheint jeweils eine kleine Textanzeige am oberen Rand des Rahmens.

Ist man selbst nun in der Marketingbranche tätig, stellt man sich direkt die Frage, ob sich diese Art von Werbung überhaupt lohnt – schließlich handelt es sich dabei lediglich um einen kleinen Textsatz. Hat dieser überhaupt genügend Power, um Kunden anzulocken? Weiterhin bleibt auch die Frage, wie teuer eine solche Anzeige ist und wo man diese buchen kann.

Tatsächlich sind Werbeanzeigen in dieser Form recht effektiv, da sie praktisch im gesamten Internet gefunden werden können. Außerdem ist es hier möglich, die Zielgruppe direkt anzusprechen. Anstatt einer Litfaßsäule in der Stadt kann man bei der Buchung der Werbung sogenannte “Keywörter” angeben. Enthält eine Webseite diese Signalwörter, wird die Anzeige hier überhaupt erst angezeigt. Der große Vorteil: Nur tatsächlich am Thema interessierte Nutzer erhalten die Anzeige zu sehen. Die Zahlungsform ist übrigens auch eine andere: Gezahlt wird “pro Klick” – wird die Anzeige zwar 1000 Nutzern angezeigt, klickt jedoch nur einer auf diese, so zahlt man nur für den Klick und nicht für die Anzahl der angezeigten Anzeigen.

Litfaßsäulen und Großleinwände buchen

Die eigene Werbung sollte speziell auf die Kundengruppe abgestimmt werden, die angesprochen werden soll. Dies ist einer der Grundsätze für ein erfolgreiches Marketing – wer an der falschen Stelle wirbt, der verliert einiges an Geld, ohne überhaupt einen einzigen Cent an Umsatz generiert zu haben. Gerade wenn das eigene Unternehmen Privatleute ansprechen soll, lohnt sich eine Annonce in Managementmagazinen oder ähnlichem nur in den seltensten Fällen. Dann sollte lieber auf allgemein bekannte Werbemittel greifen, die zudem öffentlich sichtbar sind und wirklich jedermann ansprechen können. Dabei sollte aber niemals vergessen werden, dass nur 10% der Werbung überhaupt wahrgenommen wird: Ausgefallenere Werbung kann deshalb durchaus ein Mittel zum Erfolg sein – so beispielsweise ausgefallene und auffällige Plakate, Litfaßsäulen und Großleinwände.

Wer schon einmal in Amerika unterwegs war, der weiß, wie viele Großleinwände, teilweise auch auf LED-Technik basierend, es dort an den Rändern der Straßen und Highways zu sehen gibt. In Amerika wird diese Werbeform großflächig genutzt, in Deutschland fristet sie zum Teil noch ein Schattendasein. Gerade um eine breite Publikumsmasse anzusprechen sind diese jedoch, genau wie auch Litfaßsäulen, ideal. Wie können diese Säulen oder Leinwände aber gebucht werden? Diese Frage stellen sich recht viele, noch kleinere Firmen, die noch keine Werbeagentur engagieren möchten.

Gerade Plakate und Litfaßsäulen werden in der letzten Zeit immer häufiger über das Netz gebucht. Hier reicht meist eine Suchmaschinensuche aus, beispielsweise mit den Wörtern “Litfaßsäule buchen + Stadt”, um auf eine passende Webseite zu stoßen. Auf Plakaten und Säulen sind zudem Informationen zu finden, bei welcher Firma Werbung auf der entsprechenden Säule gebucht werden kann – hier reicht meist ein Anruf, dann wird alles weitere geklärt.

Werbung am Kunden: Info- und Messestände

In Medien geschaltete Werbung geht zu 80% zum einen Ohr herein und zum Anderen wieder heraus. Im Klartext: Sie wird nur von einer sehr geringen Personengruppe überhaupt aktiv wahrgenommen. Wer also einige tausend Euro für eine TV-Anzeige ausgibt, kann mit maximal 20% der aktiv vor dem Bildschirm sitzenden Zuschauer rechnen. Auch wenn die Fernsehsender die Einschaltquoten deutlich höher angeben, etwa mit 500 000 Zuschauern: Lediglich 100 000 Personen werden die Werbung aktiv aufnehmen. Dabei wurde natürlich die Annahme getroffen, dass auch alle Zuschauer während der Werbepause vor dem Fernseher sitzen und nicht gerade andere Aufgaben erledigen.

Nicht jeder ist mit dieser Quote zufrieden, gerade da TV-Spots eine recht teure Werbeart darstellen. Unternehmer, Firmenchefs und Marketingabteilungen gehen daher immer wieder auf die Suche nach neuen und anderen Werbemitteln. Eine Art von Werbung, die direkt am Kunden hängen bleibt und zudem noch deutlich erfolgreicher ist, da der potenzielle Kunde sie quasi gar nicht ignorieren kann, ist das Aufstellen von Info- und Messeständen.

Ob man sich dabei für einen Messestand oder einen Infostand in der Innenstadt entscheiden sollte, ist von der Zielgruppe abhängig. Wird vor allem für Unternehmer und Firmen verkauft, so gleicht die Werbung in der Innenstadt dem Verbrennen von Geld. Diese Werbeart sollte nur genutzt werden, wenn der allgemeine Kunde bzw. Passant die Zielgruppe darstellt.

Dabei sollte man den Kunden keinesfalls nerven und dazu zwingen, den Stand zu besuchen. Besser sind Aktionen wie etwa Glückräder oder das Verteilen von Werbemitteln, zum Beispiel von Kullis oder Bonbons. Auch Ballonwettbewerbe sorgen dafür, dass Passanten automatisch an den Stand kommen und diesen dadurch bevölkern – weitere werden folgen.

Annoncen in Zeitungen und Magazinen: Wann sich Printanzeigen lohnen

Kauft man heute eine Zeitung oder ein Magazin am Kiosk, so fällt einem gerade in der inneren Umschlagsseite, auch U2 genannt, meist erst einmal eine Annonce ins Auge. Viele Magazine und Zeitungen finanzieren sich zum größten Teil durch Werbung, die auch begehrt und gefragt ist. Promotion und Marketing haben im Endeffekt nur einen Zweck: Das eigene Unternehmen bekannter zu machen. Gerade um hier ein breites Publikum zu erreichen, das möglicherweise auch der eigenen Zielgruppe entspricht, lohnen sich Annoncen in Printerzeugnissen besonders.

Zu welcher Zeitung oder zu welchem Magazin sollte man jedoch greifen, wenn man erstmals eine gedruckte Anzeige in Auftrag geben möchte? Welche Vorarbeit wird benötigt, um eine erfolgreiche Marketingkampagne zu fahren?

Um überhaupt erst einmal Material zu gewinnen, das als Anzeige dienen könnte, sollten Fachleute herangezogen werden. Diese kennen sich mit der Anzeigengestaltung aus und können zudem noch weitere, nützliche Tipps geben. Eventuell besteht auch noch ein Draht zu bestimmten Verlagen und Redaktionen, wodurch Anzeigen günstiger werden können.

Kommt es dann zur Auswahl des passendsten Magazins, sind folgende 4 Faktoren wichtig: Das vorhandene Budget, die Zielgruppe, die geographische Zielgruppe sowie die Anzahl der Personen, die angesprochen werden soll. Gerade das Budget ist ausschlaggebend: Für nur wenige hundert Euro wird niemand Anzeigen in Magazinen wie dem Spiegel buchen können.

Das Printerzeugnis, in dem geworben wird, sollte von der Zielgruppe abhängig gemacht werden. Wer in der ADAC Motorwelt für Computerlösungen wirbt, wird deutlich weniger Anfragen als in einer Fachzeitschrift für IT-Technik erhalten.

Übrigens: Kleinere Unternehmen können auch zu Werbung in Schülerzeitungen greifen, gerade wenn dies die passende Zielgruppe ist. Obwohl die Auflagen meist klein sind, werden die Zeitungen in der Regel an Kumpels und Freunde weitergegeben und auch von diesen gelesen.

Webseite für das Unternehmen: Weshalb ein professioneller Webdesigner gut investiertes Geld ist

Wer kennt es nicht? Man surft einfach abends im Web – etwa um sich Webartikel durchzulesen oder um sich die Zeit auf YouTube oder anderen Seiten zu vertreiben. Die Auswahl ist dabei groß. Ab und an stößt man dabei auch auf Unternehmenswebseiten, etwa weil man einem Link in einem sozialen Netzwerk gefolgt ist. Ist die Seite erst einmal geladen, so hat sich schon manch ein internetversierter Mensch erschrocken: Die Seite sieht nicht nur alt aus, sondern wird im eigenen Browser bzw. bei der eigenen Bildschirmauflösung nicht richtig angezeigt. Leider ist es auch heute noch oft so, dass Unternehmenswebseiten teilweise eher schlecht als recht angezeigt werden. Dass dies keinen professionellen Eindruck auf Kunden macht, versteht sich von selbst. Weshalb sollte allerdings tatsächlich zum professionellen Webdesigner gegriffen werden? Reichen nicht auch Click-and-Build Tools und Software diverser Hersteller?

Die Antwort darauf lautet nein. Bei der Erstellung einer Webseite achten Webdesigner auf mehr, als nur das Design: Sie kümmern sich in vielen Fällen auch darum, dass Suchmaschinen die Seite gut indexieren bzw. dass diese schnell lädt. Gerade bei mobilen Verbindungen sind möglichst kleine und kompakte Seiten wichtig, nicht überall gibt es bereits ein 3G oder gar HSDPA Netz.

Suchmaschinen erkennen zudem vorgefertigte Seiten. Sind noch kleine Teile der jeweiligen Seite auf anderen Internetpräsenzen im Web vertreten, werden diese zusätzlich noch als “Duplicate Content” eingestuft, die Seite erhält eine schlechtere Bewertung bei Google.

Das größte Problem ist und bleibt jedoch die Interoperabilität der jeweiligen Webseite: Egal welchen Browser, egal welche Auflösung und egal welches Betriebssystem der Nutzer benutzt: Die Seite soll überall gut aussehen. Praktisch alle Tools versagen an dieser Stelle – das Geld für den Webdesigner ist also gut investiert.